Herbstwanderfahrt nach Dürnstein

22. bis 24. Oktober 2021 

Unsere alljährliche Herbstwanderfahrt nach Dürnstein fand heuer relativ spät im Oktober statt, und so begleitete uns zeitweise schon das Gefühl, dieses Wochenende quasi als Abschluss der Rudersaison zu begehen. Besonders war dieses Jahr für uns, dass erstmals seit einigen Jahren die Normannen wieder mit einem Boot dabei waren!

Wir hofften auf gutes Wetter – und erwarteten ein trockenes, aber ziemlich windiges Wochenende: für Freitag und Samstag, wo wir stromauf nach Dürnstein rudern, wurde ein ordentlicher oberer Wind angesagt – und für Sonntag zur Talfahrt ein ebenso deutlicher unterer Wind. Das bekamen wir gleich bei der Fahrt nach Greifenstein schon heftig zu spüren, wo die Schaumkronen von oben auch einige Zweifel aufkommen ließen.

Wir ruderten aber dann schließlich doch, wie geplant, weiter nach Tulln. Schon im Finsteren legten wir beim Tullner Ruderverein an und lagerten die Boote. Am Samstag fuhren wir dann relativ problemlos weiter, bis uns am Ziel der Lohn für die Mühen empfing: Zuckerwasser, absolute Ruhe und Abendstimmung in Dürnstein. Es hätte schöner nicht sein können. Wir legten beim Steiner Ruderclub an und genossen den Abend in der Wachau.

Nachdem wir am Sonntagmorgen das Eis auf und in den Booten bestaunt und herausgeputzt hatten, ging es hoffnungsvoll los. Bis Altenwörth machten wir uns wegen des unteren Windes wenig Gedanken, es schien nicht so arg zu werden. Doch bereits beim Einsetzen im Unterwasser wendete sich das Blatt. Vor der Donauchemie standen die Wellen schon so, dass an ein Weiterfahren bis Wien in dieser Form kaum zu denken war. Die Normannen waren uns voraus und wir trafen uns wieder beim Tullner Ruderverein. Sie entschieden gleich, nach Wien weiter zu fahren. Da wir noch zusammen warteten und die Prognose noch stärkeren Wind prophezeite, entschieden wir uns aber dazu, die Wanderfahrt in Tulln zu beenden.

Wir waren sehr froh, dass Christian Zeit hatte, uns in Tulln mit dem Hänger abzuholen. In der Zwischenzeit riggerten wir die Boote und reinigten sie gründlich. Die Tullner Freunde ließen uns auch noch einen Blick in den Kühlschrank werfen – für ein Bier fanden wir schon noch Zeit, bevor Christian die Kurve mit dem Donauhort-Boliden schnitt.

Eine besondere Erwähnung verdient noch Philipp mit seinem Ghettoblaster. Bei jeder guten Gelegenheit war die Musik dabei, und so wurde getanzt und gelacht, und unser Auftritt in Tulln und Krems ein fantastischer und bestimmt auch leicht skurriler.

Schließlich wieder in Wien angekommen, empfingen uns Henrike und Alfred mit Glühwein und Zwetschkenfleck. Der Duft in der Küche und die gute Stimmung machten schnell erfahrbar, wie schön es ist, wieder zu Hause anzukommen. Bei einem gemütlichen Ausklang beendeten wir die Herbstwanderfahrt mit einem dreifachen Hipp-Hipp-Hurra.

Vielen Dank für eure Teilnahme und Unterstützung!

Stefan

Zu den Fotos (flickr) …

Boote: 5x Freudenau, 5x Fasold, 5x Normannen

Teilnehmer*innen: Donauhort: Christine Z., Eszter H., Franjo S., Josef S., Philipp J., Przemek S., Stefan P., Stefanie D. V., Theresa R., Wolfgang B.
Normannen: Birgit, Jasmine, Hannes, Christian, Walter

Begleitfahrzeug: Angelina R. mit Ruben

 

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