Von Äquatorfahrern und Staatsmeistern

Wer bis jetzt nicht geglaubt hat, dass der Donauhort ein Jungbrunnen ist, sollte nun unbedingt weiterlesen. Unsere gewöhnliche Trainingsstrecke vom Brigittenauer Sporn bis zur Rollfähre und zurück misst 17 km. Ein Donauhortler ist diese Distanz umgerechnet 4865 mal gerudert, was wiederum bei täglichem Training 13,3 Jahre bedeutet. Weihnachten, Ostersonntag und natürlich auch die Hochzeitstage mit eingerechnet. Also 13,3 mal 365 Tage im Jahr. Wer da meint, das sei unmöglich, kennt unseren Gerhard Roth nicht. Der ist nicht nur einer der begnadetsten Bootswarte sondern auch seit dem letzten Rudertag des ÖRV stolzer und verdienter Träger der silbernen Äquatormedaille. Für diesen Anlass hat er ausnahmsweise auch einmal zwischen Schifahren und Rudern eine Pause bei unseren Freunden in Pöchlarn eingelegt und die Ehrung aus den Händen des ÖRV-Präsidenten Helmar Hasenöhrl entgegengenommen.

Etwas weiter im Westen hat eine Woche davor ein weiterer Donauhortler die Konkurrenz vom Tisch gefegt. Um genau zu sein war es ein Tischtennistisch. Bei der Österreichischen Seniorenmeisterschaft im Tischtennis gewann unser Robert Loreth die Altersklasse 75+ und ist damit amtierender Staatsmeister. Weil er daheim aber noch etwas Platz im Regal hatte, sicherte er sich auch noch mit einem dritten Rang in der Altersklasse 70+ einen weiteren Stockerlplatz.

Der gesamte DHO gratuliert Euch ganz herzlich zu Euren großartigen Leistungen! Etwaigen Nachahmungswilligen, die bisher nur Extremcouching leistungsmäßig betrieben haben, sei vor spontan einsetzender, ungesunder Ambition folgendes ans Herz gelegt: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“

Fritz

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