Alle Jahre wieder

Am 16. Mai fand wieder der wienereiner bzw wienerachter auf Europas schnellster Regattastrecke, dem Donaukanal, statt.
So wie auch die Jahre zuvor, stellten wir hierfür auch heuer unser Floß zur Verfügung. Da ich bereits in den Vorjahren viele abenteuerliche Geschichten zum Floßtransport gehört habe, wollte ich mir das dieses Jahr genauer anschauen und bot Fritz an, ihn beim Transport zu unterstützen.

So traf ich also um 7 Uhr Früh im Verein ein. Alfred und Fritz, mittlerweile ein gut eingespieltes Duo, wiesen mich in die Anatomie unseres Floßes ein. Nach einigen Handgriffen, einer Holzzille aus Orth an der Donau (danke Franz!) und einem blutigen Finger hieß es dann: „Leinen los!“
Mit Hilfe von Knotenmeister Kurt (WRC Pirat) ließen wir uns gemütlich in die Schleuse treiben. Mit Enterhaken bewaffnet, stießen wir uns bei Bedarf ab, um Beschädigungen am Floß zu vermeiden.
Im Donaukanal angekommen, befestigten wir das Floß und der Regatta stand nun nichts mehr im Wege!

Der Rücktransport erwies sich als deutlich schwieriger, da wir uns zunächst über die floß- und bootsschonendste Transportvariante einig werden mussten. Nach einem mäßig erfolgreichen Versuch, das Floß hinterherzuziehen, fand schließlich auch beim Zilleneigentümer Ossi die klassische Variante (nämlich eine seitliche Befestigung) anklang. Nathalie, Fritz, Kurt, Ossi, Christoph, Elisabeth und ich schafften es mit vereinten Kräften von Pirat und Donauhort stromauf zum Verein, wo uns bereits Alfred, Heike, David und Ursi (wo war eigentlich Albert?) erwarteten. Den anschließenden Mohnkuchen hatten wir uns redlich verdient …

Raphael


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