
Acht Donauhortler*innen machten sich heuer bereits Ende September zur traditionellen Herbstwanderfahrt auf den Weg.
Klassischerweise führt diese bis nach Dürnstein. Aufgrund des sehr niedrigen Wasserstandes und guter Ruderbedingungen an den ersten beiden Tagen war es uns heuer wieder einmal möglich, weiter stromauf bis Weißenkirchen zu rudern.
Am Freitag ging es vom Donauhort bis Zwentendorf, wo wir rechtzeitig zur Abenddämmerung ankamen. Am Samstag ruderten wir dann weiter stromauf und begegneten in Dürnstein unserem Urgestein Walter J. in seinem Einer, der uns wie gewohnt von seinen Abenteuern auf der Donau berichtete. Auf dem letzten Stück bis Weißenkirchen war die Strömung dann doch ordentlich zu spüren – für uns Stromruderer ein gutes und heuer noch selten erlebtes Gefühl!
Wir waren darauf gefasst, dass der dritte Tag mit seinen 70 Kilometern nach Wien retour kräftezehrend sein würde. Jedoch kam zur nicht vorhandenen Strömung noch ein starker Gegenwind dazu, der uns zusätzlich zu schaffen machte. Wenn man die Steine am Gschlacht mitzählen kann, kommt schon einmal die leise Frage auf: warum tue ich mir das bloß an? Und doch gelang es uns mit vereinten Kräften, diese Etappe „Stein für Stein“ zu bewältigen, und schließlich mit Stolz im DHO wieder aus dem Boot zu steigen. Eine tolle Leistung insbesondere für jene, die heuer das erste Mal mitruderten oder überhaupt bei einer Wanderfahrt dabei waren. Gratulation!
Henrike war so nett, und hat uns heuer wieder mit selbst gemachten Köstlichkeiten erwartet – vielen Dank für diesen schönen Empfang! So klang die Wanderfahrt noch gemütlich und entspannt in unserer Veranda aus. Danke euch allen, die ihr teilgenommen habt!
– Stefan
Boote:
5x Fasold, 3x Hödur
Teilnehmer*innen:
Alfred K-M., Bernhard S. (So.), Christoph W., Eveline R., Finn E. (Fr.+Sa.), Philipp W., Stefan P., Stefanie B., Wolfgang B.

