Donauhort / Pirat / Friesen Cyclassics 2026

Von Passau nach Wien in zwei Etappen

Die fünfte Auflage dieser Tour entlang des Donauradwegs von Passau nach Wien war eine inklusive und vereinsübergreifende Sportveranstaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den Reihen des WRV Donauhort, des WRC Pirat, des WRV Friesen sowie der Trainingsgruppe Pararudern.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen machten sich Rike, Gerald, Michael, Martin, Hasmik und Alice am Freitagnachmittag mit der Bahn auf den Weg nach Passau. Alle hofften auf eine entspannte Anreise und einen gemütlichen Abend am Dreiflüsseeck. Doch wie so oft gilt: Wenn jemand eine Bahnreise tut, gibt es anschließend einiges zu erzählen. So wäre die wohlverdiente Stärkung in einem urigen Braugasthof beinahe dem nahenden Küchenschluss zum Opfer gefallen.

Am Samstag stand die erste Etappe über rund 185 Kilometer von Passau nach Ybbs auf dem Programm. Zwei Teammitglieder entschieden sich für einen Early-Bird-Start, wurden jedoch durch eine vergessene Geldbörse unfreiwillig ausgebremst. Dadurch wurde das Duo vom restlichen Team überholt und sammelte zusätzlich rund 40 Extrakilometer. Während sich eine der Frühstarterinnen für die Rückfahrt nach Passau entschied, nahm die andere die Verfolgung der Gruppe auf. Dank des hervorragenden Rückenwinds war das gut zu bewältigen. Nach einer stärkenden Pause in Mauthausen erreichte die Mannschaft schließlich in drei Gruppen mit jeweils etwa 30 Minuten Abstand das Tagesziel in Ybbs. Regelmäßige kurze Pausen, gute Stimmung und der ständig laufende Schmäh halfen dabei, die Strapazen der langen Etappe bestens zu meistern. Pünktlich zum Abendessen stießen auch die Bahnfahrerin sowie zwei PartnerInnen zur Gruppe.

Gestärkt durch ein herzhaftes Abendessen, flüssige Kohlenhydrate, eine wohltuende Dusche und ausreichend Schlaf schwangen sich am nächsten Morgen erneut zwei Early Birds auf ihre Räder. Diesmal sorgte jedoch eine unerwartete Begegnung für Verwirrung: Nach der Schleuse Altenwörth kam ihnen plötzlich das Tandem entgegen. Waren die beiden Fahrer tatsächlich so schnell unterwegs gewesen? Die Auflösung folgte wenig später: Nach einem ausgiebigen Frühstück hatte das Tandem-Team auf Plan B umgestellt und einen Teil der Strecke mit der Bahn zurückgelegt. Zwei weitere Teammitglieder entschieden sich an diesem Tag ebenfalls für Bahn beziehungsweise Auto. Dafür verstärkte hinter Altenwörth eine Trainerin der Trainingsgruppe Pararudern die Gruppe. Die zweite Etappe führte über mehr als 145 Kilometer durch die wunderschöne Wachau, vorbei an Krems und Tulln sowie über die Staustufe Greifenstein bis nach Wien. Der starke Gegenwind machte den zweiten Tag anstrengender als erwartet, weshalb die Mittagspause bei der Bärenhütte in Zwentendorf intensiv zum Auftanken der Energiereserven genutzt wurde.

Fazit

Die Freude an der gemeinsamen Ausfahrt sowie die ausgezeichnete Stimmung während des Radelns und beim anschließenden Après-Radeln waren letztlich stärker als alle Strapazen. Immerhin standen am Ende je nach Route mehr als 320 beziehungsweise 360 Kilometer in den Beinen.

Ein besonderer Dank gilt Martin für die perfekte Organisation der Tour!

Wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

Rike

Zu den Fotos …

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