2. Wolfgangsee-Regatta: Boot unter!

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Man kann auch unter Wasser rudern! Dass das möglich ist, haben Verena und ich hautnah am Wolfgangsee erlebt – Füße im Wasser, Beine im Wasser, Popsch im Wasser, Rücken nass, Wasser in den Ohren, Haaren, Augen – Wasser überall, nur nicht dort, wo es hingehört: In den See! Wie das kam? Ja das kam so!

Der RV Wolfgangsee hat zum zweiten Mal am 30. April eine Langstreckenregatta über 10 und 20 Kilometer ausgeschrieben. Zugelassen waren alle Arten von 2er. Genau die richtigen Bedingungen für Verena und mich. Und schön ist der Wolfgangsee sowieso. Also nichts wie hin. Unsere rotblau-gestreiften Freunde waren wieder so nett, unser Boot mitzunehmen. Nur der Wettergott meinte es nicht so gut mit uns: leichter Wind am Morgen des Regattatages, starker und böiger Wind bereits beim Start (die ersten Boote beginnen bereits das Wasser am Ufer auszuleeren). DSC_0239 Dann der Start. Die ersten drei Kilometer fahren wir gleichauf neben Alex und Agnes über Wasser, mehr und mehr Wasser bricht aber über das Waschboard herein, dann der kritische Punkt – das Boot ist zu schwer, damit zu tief im Wasser, jetzt bricht jede heranrollende Welle herein. Also stopp: und schöpfen! Leider vergeblich, während dem Schöpfen werden wir wieder voll. Also rudern wir einfach weiter, verlassen die Ideallinie und steuern das Ufer an, um auszuleeren. Damit sind wir wieder über Wasser, fliegen an der Staw vorbei, umrunden die Boje und fahren bei starkem Mitwind zurück. Alex und Agnes haben zu diesem Zeitpunkt bereits das Rennen abgebrochen – wie so viele andere Boote an diesem Tag. Vier Kilometer geht’s bei uns wieder richtig gut, dann sind wir wieder voll mit Wasser und kämpfen uns die letzten Meter durch die Ziellinie. Damit haben wir von allen Teilnehmern die 10 Kilometer am schnellsten bewältigt – wobei es eher galt, überhaupt ins Ziel zu kommen. So gesehen eine ziemlich fragwürdige Regatta.

Florian

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