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Vienna Rowing Challenge 2017

Zu einer der kürzesten Langstreckenregatten des Jahres – der Vienna Rowing Challenge – brachen auch in diesem Jahr sieben Donauhortlerinnen und Donauhortler in drei verschiedenen Bootsklassen auf. Der von den Argonauten ausgetragene Bewerb, der in den Kategorien Skiff, Zweier (Doppel- sowie Zweier ohne) und Vierer ausgetragen wird, lockte auch 2017 mit unwiderstehlich kurzer Anfahrt sowie der von unserem Verein leider noch nie erreichten Verheißung eines nagelneuen Paars Langlaufski, dessen Gewinn – so viel kann schon verraten werden – auch heuer knapp verfehlt wurde. Die titelgebende Challenge, nämlich zwei Kilometer die Alte Donau hinaufzurudern, mit Schwung zu wenden und dieselbe Strecke wieder zurückzufahren, war in diesem Jahr durch phantastische Verhältnisse nicht ganz so fordernd, wie in jenen davor.

Das Procedere erscheint dem, der den Bewerb schon drei Mal oder sogar öfter absolviert hat, wie der ewig sich wiederholende Gesang einer hängen gebliebenen Schallplatte: Abriggern am Vortag, Aufladen – 8 Uhr Tagwache an Termin X, aufriggern bei der uns freundschaftlich verbundenen Ellida, gefolgt vom Wettkampf. Dieses Jahr am Start: Raphael Schanda im Einer sowie die drei bewährten Doppelzweier Richard Sellinger/Wolfgang Bauer, Ella Pyrek/Eva Grohmann und Andrea Beer, die wie stets mit mir selbst vorlieb nehmen musste. Erstere zwei Teams vereinigten sich in Folge zu einem einzigen und traten in der Kategorie Doppelvierer Mixed ein weiteres Mal an.

Während alle der Teilnehmer über mangelndes Training klagten (und doch natürlich jeder selbst verantwortlich war), gestaltete sich das Rennen weitestgehend erfolgreich. Pyrek/Grohmann (17:43 – Sieg Masters C) wurden kurzfristig von einem Schwan sabotiert, Schanda (17:05) musste sich vollkommen unerwartet dem Nationalruderer Paul Sieber geschlagen geben, Sellinger/Bauer (15:15), die dafür bekannt sind, sich nie zu beklagen, brillierten durch Coolness. Auch im Vierer durfte sich der Donauhort über einen Nahezu-Sieg (nur zwei Sekunden hinter Platz 1!) bei den Masters C freuen.

Und Andrea und ich? Wir wurden zweitschnellster Frauenzweier (16:43), haben mit den erstplatzierten Damen von den Friesen aber noch ein Hühnchen zu rupfen…! Die nächste Rowing Challenge kommt bestimmt.

Raphaela

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